Progressive Muskelrelaxation nach Edmund Jacobson

Ihr Weg zu einer verbesserten Körperwahrnehmung

Strandkörbe auf Sylt © Alexander Peinze

Entspannen Sie sich!

Wenn man sich die unzähligen Angebote zur ”Wellness”, zum ”Chillen”, ”Relaxen” oder einfach zum Ausruhen und Entspannen anschaut, kann man den Eindruck gewinnen, Spannung sei etwas Schlechtes und Entspannung etwas Gutes.

Aber diese Kontrolle scheint zunehmend mehr Menschen unter den heutigen Lebensbedingungen zu entgleiten. Seelische und körperliche Verspannungen verstärken sich wechselseitig und es bilden sich Knoten in Muskulatur und Seele, die auch mit Hilfe intensiver Massage nur noch schwer zu lösen sind. Auch Entspannungsübungen werden gelegentlich als eine Art seelische Massage in Selbsthilfe ausprobiert. Wenn solche Hausmittel, zu denen auch der ”Absacker” oder der ”Schlummertrunk” gehören, ihre Wirkung verfehlen, sollte man kompetente medizinische und psychologische Hilfe suchen, denn ein Entspannungstraining ist kein Allheilmittel!

Rechtzeitig und richtig angewendet, kann es allerdings vielfältige positive Wirkungen über die momentan entspannende Funktion hinaus ausüben, beispielsweise Spannungs-Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen, Stressreaktionen, Ängstlichkeit (z.B. Prüfungs- oder Flugangst) und Unruhezustände lindern.

Entspannen Sie sich!Auf eine so einfache Formel lassen sich unsere menschlichen Bedürfnisse allerdings nicht bringen. Auch Spannung ist im Rhythmus des Lebens notwendig und sie hat sogar etwas Anziehendes: Wir lesen Krimis, schauen Action- oder sogar Horror-Filme, treiben anstengende Sportarten, fiebern bei Wettkämpfen mit oder nehmen selbst daran teil, wir spielen aufregende Spiele und freuen uns über berufliche Herausforderungen, Spannung wird offensichtlich positiv erlebt, so lange sie kontrolliert und beendet werden kann.

Die Webseite www.progressive-muskelrelaxation.info möchte dem Besucher eine Starthilfe geben, sich mit den Möglichkeiten verschiedener Entspannungstechniken auseinanderzusetzen. Neben der eigentlichen „Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson” werden Alternativen wie Australische regenerative Tiefenentspannung (ArT), Autogenes Training (AT), Biofeedback, Fantasiereise, Floating, hnc, Klangschalenmassage, Neurolinguistische Programmierung, Pilates, Piloga®, Qigong, Tai Chi und Yoga präsentiert.

Davon unabhängige, allgemeine Thematiken wie Achtsamkeit, Denkmuster bzw. Glaubenssätze und typische Stress-Fallen (und deren Vermeidung) sind ebenso wichtig runden das Angebot ab.

Übrigens: PMR ist wissenschaftlich anerkannt!

Im GKV-Leitfaden Prävention wird die Progressive Muskelentspannung als ein „in der Praxis bewährtes” Verfahren zur Förderung von Entspannung (Palliativ-regeneratives Stressmanagement) empfohlen. Die Wirksamkeit - Auslösen einer sogenannten Entspannungsreaktion - ist empirisch belegt. Somit werden die Kosten für PMR-Kurse in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

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Und nun wünsche ich allen Lesern viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Ausprobieren!

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Bildquelle(n): „Ich bin etwas ganz Besonderes”, Grace Winter / pixelio.de,
Strandkörbe auf Sylt © Alexander Peinze